Mutter-Kind-Bindung in der Schwangerschaft
Wie wunderbar ist es, wenn ein Kind unterwegs ist auf die Welt zu kommen! Auf der einen Seite ist es das Natürlichste auf der Welt, auf der anderen Seite doch auch immer wieder ein großes Wunder. Und bei allen Strapazen und Gefühlen der Unsicherheit, die eine Schwangerschaft oftmals natürlicherweise mit sich bringt, kann jede werdende Mutter voller Stolz sein, dieser Welt neues Leben zu schenken.
Bewusste Zeit der Schwangerschaft
Jede Lebenszeit ist natürlich ‚besonders’, aber erst recht die Zeit der Schwangerschaft. Ein Grund mehr, sich immer wieder Stille zu gönnen – allein oder zusammen mit Ihrem Partner. Das tut Ihrer Seele gut, aber natürlich auch Ihrem werdenden Kind. Nicht zuletzt über hormonelle Veränderungen und neurologische Impulse spürt Ihr werdendes Kind, wenn Sie zur Ruhe kommen, wenn Sie sich wohl fühlen, wenn Sie in sich selbst ankommen.
Musik entspannt und fördert Ihr werdendes Kind
Dass Musik entspannen kann, wissen Sie. Und vielleicht wissen Sie ja auch, dass bestimmte Musik sich fördernd auf Ihr Kind auswirkt? Unumstritten ist, dass sich das Ohr als erstes Organ im Embryo entwickelt, dass es schon nach achtzehn Schwangerschaftswochen voll funktioniert und ab der vierundzwanzigsten Woche aktiv hört. International anerkannte Forschung mit pränataler Musik, unter anderem der Universität Irvine in Kalifornien, des französischen Arztes Alfred A. Tomatis oder des amerikanischen Forschers Dr. Thomas Verney, zeigte folgende positiven Auswirkungen für Mutter und Kind:
- Stressabbau
- Frühe und tiefe Bindung zum Kind
- Auf- und Ausbau der Kommunikation zum Kind
- Körperliches, emotionales, geistiges und spirituelles Wohlergehen
- Förderung der Kreativität und der Vorstellungskraft
- Schaffung eines sanften Übergangs vom Mutterleib in die Welt
- Optimale Geburtsvorbereitung und -begleitung
Wenn die Bindung schwer fällt
Nicht wenigen Frauen fällt die Bindung zum werdenen Kind schwer. Das kann an unsicheren Zukunftsperspektiven liegen oder auch an einer Diagnose erhöhter Risikofaktoren. Oft liegt es aber auch daran, dass diese Frauen etwas erlebt haben, was ihnen jetzt Angst macht, sich auf das neue Kind einzustellen. Das können ein gewollter oder ungewollter Schwangerschaftsabbruch, eine traumatische Geburt oder gar der Verlust eines Kindes sein. Das sind alles schreckliche Erfahrungen, die diese Frauen daran hindern, sich jetzt auf die neue Schwangerschaft einzulassen.
Musikreisen für Schwangere, insbesondere Einzelsitzungen, können hier helfen, sich ganz behutsam dem neuen Kind zu nähern. Die alten Erfahrungen können integriert werden und es entstehen neue Räume, die oft als äußerst beglückend und nährend empfunden werden.
Was können Sie tun?
Kaufen Sie sich eine gute CD mit geeigneter Musik, zum Beispiel „The Mozart Effect – Music for Moms & Moms-to-be”. Nehmen Sie Ihren Kalender und tragen Sie sich feste Zeiten zum ungestörten Musikhören ein – am besten 30 Minuten am Stück, und das so oft in der Schwangerschaft wie möglich.
Der Effekt wird natürlich noch intensiver, wenn Sie diese Hörerfahrung regelmäßig und zusammen in Meditation mit anderen werdenden Müttern erleben.
Am intensivsten gelingen solche Hörerfahrungen mit professioneller Unterstützung, sowohl in Gruppen als auch in Einzelsitzungen. Gruppen haben den Vorteil, dass ein befruchtender Austausch zwischen den werdenden Müttern (und natürlich den Vätern) stattfinden kann. Einzelsitzungen haben den Vorteil, dass Sie ganz individuell in Ihrem Musikerlebnis unterstützt werden, insbesondere wenn die Mutter-Kind-Bindung schwer fällt.
Informieren Sie sich hier über meine Einzelsitzungen und fortlaufenden Gruppen.